Bauhaus baut. Laubenganghäuser in Dessau-Törten (Bauhaus Taschenbuch 32)

Bauhaus baut. Laubenganghäuser in Dessau-Törten (Bauhaus Taschenbuch 32)

Bauhaus baut. Laubenganghäuser in Dessau-Törten (Bauhaus Taschenbuch 32)

1929/1930 plante das Bauhaus für Dessau-Törten eine moderne „stadtsiedlung“ in Mischbebauung mit über 500 Bungalows und 21 Laubenganghäusern. Diese sollte die zuvor fertiggestellte Gropius-Siedlung erweitern. Fünf Laubenganghäuser, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, konnte das Bauhaus unter Hannes Meyer für die Wohnungsgenossenschaft Dessau realisieren. Mit 90 Wohnungen sind sie das größte Bauprojekt, das von den Lehrenden und Studierenden der Gestaltungshochschule gemeinsam entworfen und gebaut wurde. Doch die innovativen Flachbauten in Holzbauweise blieben in Folge der Weltwirtschaftskrise und des plötzlichen Rauswurfs von Meyer als Bauhausdirektor unrealisiert.

Herausgeber
Stiftung Bauhaus Dessau
Mit Texten von
Jens-Uwe Fischer, Philipp Oswalt
Gestaltung
Olivia Völlnagel und Marie-Luise Fichtner, Kassel auf Basis eines Konzeptes von Hort, Berlin
Ausstattung
192 Seiten zahlreiche s/w- und Farbabbildungen fadengeheftete Broschur
Sprache
Deutsch
Verlag
Spector Books, Leipzig 2026
Erste Auflage, April 2026
© Universität Kassel, FG Architekturtheorie und Entwerfen
ISBN
9783959059794
Preis im Buchhandel
12,90 Euro

Das Taschenbuch erscheint anlässlich der Ausstellung EINFACH GEBAUT! im Deutschen Architekturzentrum (DAZ) Berlin, 1. Mai bis 28. Juni 2026.

Buch und Ausstellung basieren auf den Ergebnissen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts Die Laubenganghäuser in Dessau-Törten. Rekonstruktion und Analyse der Planungs-, Bau- und Nutzungsgeschichte des Projektes des Bauhauses Dessau unter der Leitung von Hannes Meyer (316920114), welches an der Universität Kassel durchgeführt wurde. Ein umfassender Bericht zu den Gesamtergebnissen des Forschungsprojekts erscheint in mehreren E-Books bei Kassel University Press
open access. Forschungsprojekt, Taschenbuch und Ausstellung wurden von der Wohnungsgenossenschaft Dessau (WGD) unterstützt.